Badeurlaub auf Sansibar 2025
Traumstrände und türkises Meer
Im Anschluss an unsere Safari in Tansania haben wir uns noch fünf Tage Badeurlaub auf Sansibar gegönnt. Die Vorfreude war groß – die Bilder vorab versprachen Traumstrände und türkisblaues Meer. Dazu ein kleines, feines Boutiquehotel an der Ostküste, direkt am Jambiani-Strand.
Wie beschreibt man Sansibar treffend? Am besten mit einem Satz: außen hui, innen pfui. Aber der Reihe nach – zuerst alles Schöne.
Die Bilder des Meeres und der Strände werden von der Realität noch übertroffen. Unglaublich feiner Sand, das Meer türkis und einfach wunderschön.
Unser Hotel lag – wie fast alle Hotels auf Sansibar – direkt am Strand, mit Pool. Schöne Zimmer, toller Service, gutes Essen und leckere Cocktails. Auch das befürchtete Bedrängtwerden durch Händler, sobald man an den Strand kommt, blieb komplett aus.
Blue Safari und Schildkrötenschwimmen
Nach ein paar Tagen Ausruhen wurden wir wieder abenteuerlustig und buchten die Blue Safari sowie das Schildkrötenschwimmen.
Die Blue Safari fand auf dem Boot statt und beinhaltete eine Mangrovenbesichtigung, Schnorcheln, das Beobachten von Seesternen und zu guter Letzt Grillen und Schwimmen auf einer Sanddüne mitten im Ozean. Anfangs dachten wir noch: oh je, so viele Boote – das ist ja der volle Massentourismus. Doch es war wirklich nur halb so schlimm.
Weiter ging es zum Schildkrötenschwimmen und -füttern. In einer Grotte konnte man zu den Tieren ins Wasser, mit ihnen schwimmen und sie füttern. Aber Vorsicht: Wehe, man war nicht schnell genug – dann wurde man gezwickt. Es ist ein eigenartiges Gefühl, wenn plötzlich zehn Schildkröten auf einen zuschwimmen und einen umkreisen. Wegschieben ließen sie sich aber problemlos mit der Hand.
Die Schattenseite der Insel
Jetzt kommt der unschöne Teil. Sansibar wird gerade von großen Touristikkonzernen für Pauschal- und All-inclusive-Reisen entdeckt – und entsprechend wird gebaut. Vor allem der Norden der Insel ist betroffen. Für die großen Müll- und Abwassermengen fehlt jedoch die nötige Infrastruktur.
Die Hotels stehen in erster Reihe am Strand und sind gepflegt. Doch dahinter: unbebaute Flächen, völlig vermüllt. Die Straßen, die Hauptstadt – alles einfach nur dreckig. Ein Unterschied wie Tag und Nacht zum Festland Tansania. Selbst Arusha, ebenfalls eine große Stadt, war längst nicht so schmutzig.
Ursprünglich wollten wir noch den Gewürzmarkt und Stone Town besichtigen. Doch direkt nach der Landung und der Inseldurchquerung mit dem Bus haben wir uns umentschieden.
Fazit
Sansibar – der Strand ein Traum, und es einmal gesehen zu haben, war toll. Aber die einmalige Erfahrung reicht. Muss nicht nochmal sein.





























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